Pokémon Go und seine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Virtuelle Spiele wie Pokemon im Job

Pokemon GO und der Arbeitsmarkt

Wie mit vielen Dingen im 21. Jahrhundert geht es auch bei dem neuen Spiele-Trend Pokémon Go um fließende Grenzen. Zwischen virtueller und realer Welt. Zwischen Spiel und echtem Leben. Zwischen Hobby und Karriere.

Pokémon hat das Potenzial, in den Arbeitsmarkt einzudringen. Sowohl positiv als auch negativ. So entstehen beispielsweise rund um die kleinen Taschenmonster neue Jobs. Und das nicht nur in der Nintendo-Zentrale, in der neben den Entwicklern des Spiels natürlich auch Screen-Designer, Programmierer und Übersetzer eingestellt werden. Auch andere IT-Unternehmen nutzen die Chance, schnell eigene Apps zu entwickeln, mit denen sie auf den Zug aufspringen können. So hat beispielsweise ein kalifornisches Unternehmen einen Chat entwickelt, mit dem sich Pokémon-Spieler untereinander austauschen können. Für dieses Programm wurde eine Stellenanzeige geschaltet, in der ein Pokémon Go-Trainer gesucht wurde. Arbeitsort: Das sonnige Kalifornien. Der oder die Gesuchte sollte ein Nerd sein, Detailwissen über Pikatchu und seine Freunde besitzen und mit einem Augenzwinkern das höchste Pokémon-Level aller Mitarbeiter vorweisen können. Zum Aufgabengebiet des neuen Trainers sollte es gehören, Pokémon-Spieler auf der ganzen Welt zu trainieren, der Community einen professionellen Support anzubieten und die Social Media Kanäle zu steuern. Dies dürfte mit Abstand der Traumjob aller Pokémon-Fans sein.

Daneben ruft der Hype auch geschäftstüchtige Menschen auf den Plan, die mit individuellen Businesskonzepten von dem Spiel profitieren wollen. So fahren mittlerweile in einigen größeren Städten Pokémon-Taxis durch die Straßen. Spieler können hier stundenweise einsteigen, um Pokémons zu jagen oder sie untereinander tauschen. Alternativ kann man dieses Taxi auch tagesweise buchen. Bis hier scheint der neue Hype allenfalls ungefährlich zu sein,

Das Spiel hat jedoch auch Schattenseiten. Einem Mann in den USA haben die kleinen, virtuellen Spielfiguren mittlerweile seinen Arbeitsplatz gekostet. Er arbeitete in einem IT-Unternehmen, in dem den ganzen Tag über geheime Programme über die Bildschirme flackerten. Aus diesem Grund war das Fotografieren in diesen Räumen auch strengstens untersagt. Der 23-Jährige spielte während der Arbeitszeit Pokémon und nahm dabei versehentlich Bilder auf. Er wurde dabei von der Geschäftsleitung erwischt, das Handy konfisziert und untersucht. Am Ende verlor der junge Mann nicht nur seinen Job, sondern landete auch noch auf der Schwarzen Liste der Branche.

Allen Fans sei also geraten, Beruf und Spiel streng voneinander zu trennen. Wer noch auf der Suche nach einem Job jenseits der Taschenmonster ist, findet garantiert die passende Stellenanzeige unter workpool.jobs.